Auch bei den Wahlen in Brandenburg und Sachsen setzte sich der Siegenszug der AfD fort. Als Partei gibt sie vor, sich um die Probleme der "einfachen Menschen" zu sorgen. Tatsächlich jedoch steht sie für einen Marktradikalismus, der sich kaum vom politischen Mainstream unterscheidet.
Auch wenn sich die jeweiligen Ministerpräsidenten bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg durchsetzen konnten. Der eigentliche Wahlsieger heißt auch diesmal AfD. Wieder gelang es der selbsternannten "Alternative für Deutschland" die Frustration und politische Unzufriedenheit breiter Wählerschichten in Stimmen an den Wahlurnen zu verwandeln.
Doch bei genauerer Betrachtung, ist die AfD alles andere als die Partei der "einfachen Menschen". Vielmehr vertritt sie die Interessen der Wirtschafts- und Finanzeliten. Im Gegensatz zu den etablierten Parteien sprach die AfD allerdings die Sorgen und Probleme der Bevölkerung direkt an, während die etablierten Parteien den Wählern die politische Agenda vorgeben wollen.
Profitieren konnte die AfD auch von der "Dämonisierung" ihrer Wähler und Symphatisanten. Diese soll nach dem Willen etwa der FDP nun beendet werden. Dafür sollte man nun die Probleme der Menschen "endlich angehen", heißt es.
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Alternativlos marktradikal: Die AfD auf Erfolgskurs cdu univalle | |
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| News & Politics | Upload TimePublished on 4 Sep 2019 |
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